„Asiatown“ wird größer

Atlas Ward liefert 6.500 Quadratmeter große Stahlhalle für Asia-Center Dong Xuan in Berlin

Hünxe-Drevenack/Berlin, 03.02.2012 – Wer an den Shops vorbeischlendert, fühlt sich nach Asien versetzt: Lebensmittel, Textilien, Elektronik, Restaurants, Frisörstudios – ein bunter Mix aus Angeboten, die meist mit asiatischen Schriftzeichen auf sich aufmerksam machen. Tatsächlich befindet sich der Großmarkt an der Herzbergstraße in Berlin-Lichtenberg. Sein Vorbild und Namensgeber aber residiert in Hanoi: Der dortige Dong-Xuan-Markt gilt als der größte und älteste Handelsplatz seiner Art in der vietnamesischen Hauptstadt.

Atlas Ward Stahlhalle für Dong Xuan

Dong Xuan heißt auf Deutsch „Frühlingswiese“. Dagegen ist das Markenzeichen des 2005 gegründeten Berliner Asia-Centers, dass die vielen Shops in einer großflächigen, geschlossenen Stahlhalle untergebracht sind. Und nicht nur in einer: Im vergangenen Oktober wurde bereits das sechste Gebäude dieser Art in Berlin eröffnet. Darin teilen sich 44 Mietparteien 56 einzelne Geschäfte mit jeweils 50 bis 350 Quadratmetern Fläche.

Erstmals war es Atlas Ward, einer der weltweit führenden Stahlhallenhersteller, der das Stahlpaket dafür lieferte. Ebenfalls zum ersten Mal übernahm die Firmenschwester Atlas Bausysteme die Montage der Halle mit 185 Metern Länge, 35 Metern Breite und einer Traufhöhe von 4,77 Metern samt Stehfalzdach mit Wärmedämmung. Generalunternehmer des Projekts war die Indu-Solar GmbH Industriebau und Solarenergie aus Sömmerda bei Erfurt.

Die langjährigen Partner kamen ins Spiel, weil der Marktgründer Nguyen van Hien nach Errichtung der ersten Hallen eine möglichst rasche und professionelle Abwicklung weiterer Projekte aus einer Hand anstrebte. „Wir waren deshalb angenehm überrascht von der schnellen, unkomplizierten Ausführung und qualitativen Umsetzung des Projekts sowie vom Aussehen der Halle. Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, äußert sich Nguyen van Hien.

Die Halle wurde gemäß der Terminvorgabe innerhalb von sechs Monaten nach Auftragserteilung geplant, geliefert und errichtet. Dabei galt es zur Vorbereitung des Baugrunds viele Abbrucharbeiten zu bewältigen sowie zusätzlich über 3.000 Quadratmeter Außenanlagen wie etwa befestigte Flächen und Zuführungsstraßen aufzubauen. Die Abwicklung gelang reibungslos, die neue Halle ist bereits komplett vermietet. Asiatown wächst.

 

 

 

Dieser Artikel ist in folgenden Fachzeitschriften erschienen:

  • Stahlbau Nachrichten 1-2012
  • Allgemeine Bauzeitung Nr. 6 - 10. Februar 2012
  • BauMagazin März 2012

Über Atlas Ward:

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Auf Kundenwunsch wird die Halle von der Firmenschwester Atlas Bausysteme auch montiert. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International mit weltweiten Aktivitäten auch in China, Großbritannien, Indien, Polen und der Ukraine.

 

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