Kinderfreundliches „Ufo“ aus Stahl

Atlas Ward liefert architektonisch pfiffigen Stahlüberbau für Kindertagesstätte in Berlin

 

Atlas Ward Stahlüberbau

Hünxe-Drevenack/Berlin, 12.05.2014 – Solch einen originellen Hingucker hat nicht jede Kindertagesstätte: einen Überbau auf Basis einer Stahlkonstruktion, der zur räumlichen Erweiterung auf das sogenannte blaue Haus der Kita „Bambini Oase“ im Berliner Bötzow-Viertel gesetzt wurde. 18,8 Meter lang, 10,3 Meter breit und bis zu 4,5 Meter hoch, kragt der Aufsatz auf zwei Seiten ungleichmäßig, an der längsten Stelle zwei Meter über dem darunter liegenden Massivbau aus Mauerwerk heraus. Durch die flache Bauweise und die teils großen Fensterfronten auf drei Seiten wirkt er jedoch recht leicht und scheint über dem Bestandsgebäude zu schweben. „Wie ein Ufo“, beschreibt es Nico Gonska. Der Bauherr und geschäftsführende Gesellschafter der Berliner MAHALE gGmbH, Trägergesellschaft der Kita, sieht damit auch seine Ursprungsidee verwirklicht.

Ermöglicht wurde dies durch eine Leichtbau-Konstruktion aus Stahl mit Sandwich-Wänden und mehrfach gefaltetem, optisch ansprechendem Dach, geliefert von Atlas Ward, einem der weltweit führenden Stahlhallenhersteller. Dabei setzte Gerhard Kilian von Ziegler Kilian Architekten, Berlin, aus guten Gründen auf den Baustoff Stahl, denn das stabile Material erlaubt eine sehr schlanke, leichte Bauweise.

Atlas Ward Stahlüberbau mit Sandwich-Wand

So wurde nach der Entfernung des ursprünglichen Daches ein Ringanker aus Beton zur Stabilisierung des Unterbaus angebracht. Auf der Decke des Bestandsgebäudes wurde zudem ein gitterförmiges Stahlskelett als Fundament für den darauf errichteten Stahlaufbau aufgelegt. Im Inneren dieser freitragenden Halle, die als Bewegungsraum für die Kinder genutzt wird, stören keinerlei Stützen. Die Sandwich-Wände sind nur 120 Millimeter dick, energetisch jedoch ebenso hochwirksam und dämmend wie die Warmdach-Unterschale der Überdachung. Unterm Strich ergab sich eine Konstruktion, die den tragenden Massivbau nicht allzu stark belastet und die Gesamthöhe des Gebäudes samt Aufstockung, letztlich rund acht Meter, begrenzte – eine wesentliche Vorgabe des Bauherrn.

Maßgeblich für den Erfolg des Bauvorhabens war auch die rasche Umsetzung unter Federführung von Bömmel Bau aus Nüdlingen im bayerischen Unterfranken. Der Kooperationspartner von Atlas Ward wickelte den Aufbau trotz Winter- und Schlechtwetterzeit in nur wenigen Wochen ab. Auf der Winterbaustelle ließen sich dabei die Stärken von Stahl als wetterfestem, unproblematischem Baustoff gut nutzen. Bauherr Nico Gonska konnte somit von vielerlei Vorteilen profitieren und zieht ein positives Fazit: „Wir sind mit dem gesamten Projekt, von der Konstruktion bis zur Abwicklung, sehr zufrieden. Durch die rasche Umsetzung konnten wir außerdem wichtige Termine zur Förderung des Bauvorhabens einhalten – zumal auch die Passgenauigkeit der Stahlkonstruktion von Atlas Ward stimmte und zeitraubende Nacharbeiten kaum nötig waren.“

Dieser Artikel ist in folgenden Fachzeitschriften erschienen:

  • Allgemeine Bauzeitung Nr. 21 - 23. Mai 2014
  • Stahlreport Juni 2014
  • Bauingenieur Juni 2014
  • Bautechnik Ausgabe 6 - Juni 2014
  • Stahlbau Ausgabe 7 - Juli 2014
  • BauMagazin August 2014

Über Atlas Ward:

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Zur Erweiterung dieses Vertragspartnernetzes sucht der Stahlhallenspezialist europaweit weitere Partner für die Projektumsetzung. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International Ltd. mit weiteren Niederlassungen etwa in China, Polen und der Ukraine.

 

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