Moderne Stahlhalle für optimalen Fertigungsfluss

Atlas Ward liefert Stahlpaket für 4.000 qm große Produktionshalle an Knaus Tabbert in Sinntal-Mottgers

 

Hünxe-Drevenack/Sinntal-Mottgers, 07.03.2014 – Eine ökonomische und energieeffiziente Bauweise, die viel Gestaltungsfreiheit für die spätere Nutzung lässt – das waren wesentliche Vorgaben von Knaus Tabbert, einem führenden Hersteller von Reisemobilen und Caravans in Europa, für die Erstellung seiner neuen Produktionshalle im hessischen Sinntal-Mottgers. Mit dem modernisierten Vorzeigewerk, in das ein Großteil der Standortinvestitionen von sechs Millionen Euro flossen, galt es beste Voraussetzungen für einen optimierten, umfassenden Fließfertigungsprozess zu schaffen.

Dazu trug die Konstruktion der Stahlhalle aus der Hand von Atlas Ward, einem der weltweit führenden Stahlhallenhersteller, maßgeblich bei. Die Grundfläche beträgt gut 3.600 Quadratmeter, hinzu kommt ein Anbau, so dass sich unterm Strich eine Gesamtfläche von knapp 4000 Quadratmetern ergibt. Mit dem ungewöhnlich großen Binderabstand von 12 Metern orientiert er sich an einem kostenoptimierten Bauprinzip und hält die Nutzfläche zugleich weitgehend frei von störenden gebäudetragenden Elementen. Dennoch ist die Tragkonstruktion ausgelegt für große Lasten. So ermöglichen am Stahlrahmen befestigte Laufkräne und Fördereinrichtungen einen reibungslosen und schnellen Fertigungsfluss.

Von außen zeigt die Halle auf ihrer Frontseite eine markante Fassade: Der architektonische Hingucker mit großem Bullaugenfenster ist aufgeschraubt auf einer Sandwich-Fassade, einem Steckpaneel. Diese verdeckt befestigten Sandwich-Elemente des Wandsystems sind 80 Millimeter stark.

Mit einer Traufhöhe von 8 Metern und einer Firsthöhe von 10 Metern überragt das schräge Pultdach, ein Stehfalzdach AER 60/30 von Atlas Ward, den direkt anschließenden flankierenden Bestandsbau deutlich. Der möglichst wirtschaftliche und energiesparende Anbau an die Bestandshallen war eine der Vorgaben des Bauherrn. So ist auch die neue Produktionshalle selbst ausgelegt auf neueste Wärmeschutzverordnungen und entsprechend energieeffizient. Für ihre Errichtung mussten ältere Bauten weichen und umfangreiche Vorarbeiten am Bauplatz vorgenommen werden. Dies wurde unter Federführung der Schlüchterner Bauunternehmung Jökel, Generalunternehmer und langjähriger Kooperationspartner von Atlas Ward, erfolgreich umgesetzt.

„Der Hallenbau wurde in der geforderten Qualität und Zeitplanung zu unserer vollsten Zufriedenheit durchgeführt. Bei allen erbrachten Leistungen konnten wir uns stets auf die Terminvereinbarungen verlassen und daher nahezu problemlos und planmäßig in die neue Halle einziehen“, bedankt sich Werner Vaterl, Werkleiter am Stammsitz von Knaus Tabbert im niederbayerischen Jandelsbrunn. Mit der Modernisierung seines zweitgrößten Standorts kann das Unternehmen den wachsenden Markt- und Kundenanforderungen nun besser gerecht werden und sich schlagkräftiger im Wettbewerb positionieren.

Dieser Artikel ist in folgenden Fachzeitschriften erschienen:

  • Allgemeine Bauzeitung Nr. 21 - 23. Mai 2014
  • BauStoff Partner Ausgabe 5 - Mai 2014
  • BauMagazin Juni 2014
  • BauMagazin-Sonderausgabe Stahl-/Metallbau Nr.1 Juli 2014

Über Atlas Ward:

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International Ltd. mit weiteren Niederlassungen etwa in China, Polen und der Ukraine.

 

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