Stahlhallen fördern bewegende Geschäfte

Für Logistik und Transport sind Hallen aus dem tragfähigen Metallwerkstoff flexibel und ökonomisch zugleich

 

4.400 qm große Stahlhalle für ein Briefverteilcentrum

Hünxe-Drevenack/Berlin, 20.04.2012 – Logistik und Transport sind buchstäblich bewegende Geschäfte. Das gilt selbst für immobile Themen wie die Beschaffung einer Halle. Gefragt sind hier flexible, rasch umsetzbare Lösungen, die der Nutzung der Innenflächen möglichst große Gestaltungsfreiheiten lassen und durch entsprechende Umbaumöglichkeiten zukünftigen Entwicklungen nicht im Wege stehen.

Günstigste Voraussetzungen dafür bieten Stahlhallen, wie sie Atlas Ward, einer der führenden Stahlhallenhersteller, konzipiert, liefert und meist in Kooperation mit regionalen Bauunternehmen als Partner errichtet. Mit dem seit Jahrzehnten bewährten, kontinuierlich weiterentwickelten Atlas-System lassen sich Hallen mit Spannweiten von bis zu 100 Metern stützenfrei und wirtschaftlich erstellen. Die Nutzfläche wird dabei von keinem gebäudetragenden Element unterbrochen; der Warenumschlag, das Be- und Entladen von Lkw’s, die Integration von Torsystemen oder Krananlagen lassen sich so deutlich leichter planen, umsetzen und verändern.

„Wir schneiden jedes Projekt auf Basis von Tragwerksplänen sowie statischen Berechnungen individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherrn zu“, erläutert Rolf Schönenberg, Geschäftsführer von Atlas Ward in Hünxe. Die für die Rahmenkonstruktion der Halle eingesetzten geschweißten Vollwandbinder mit Doppel-T-Profil werden objektbezogen und computergestützt bemessen. Sie verlaufen konisch und sind dem Belastungsverlauf präzise angepasst. Diese kostenoptimierte Konstruktionsweise reduziert den Materialeinsatz ebenso wie die Verwendung des dünnen, aber hochwertigen und besonders tragfähigen Stahls St 52 statt des konventionellen St 37 für warmgewalzte Träger. Dadurch ergibt sich ein Minderaufwand von rund 50 Prozent weniger Material mit Kosteneinsparungen vor allem bei großen Spannweiten.

Umzug eines Fachgroßhändlers innerhalb von sechs Monaten: Die größte von mehreren Stahlhallen, die Atlas Ward lieferte, umfasst rund 18.000 qm Fläche und ist mit 44 Torrahmen als Andock-Stationen für Lkw's ausgestattet.

Auch Dächer und Wände lassen sich auf Basis mehrerer verschiedener Systeme flexibel, nutzungs- und präsentationsgerecht gestalten. Dies erleichtert nicht zuletzt die Einhaltung neuer Bauvorschriften. So schreibt zum Beispiel die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) bei Neubauten einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf samt entsprechender Wärmedämmung vor. Solche Vorgaben lassen sich durch die Auswahl passender Systeme optimal erfüllen. Lösbar ist auch die EnEV-Auflage, wonach manche Gebäudeklassen ihren Energiebedarf teils durch erneuerbare Energien decken müssen: Gerade die Dachflächen großer Logistikhallen eignen sich hervorragend für den Aufbau oder die Integration von Photovoltaik (PV)-Anlagen. Das zusätzliche Gewicht stellt die Auslegung und Tragkraft von Stahlhallen vor keinerlei Probleme. Atlas Ward hat bereits entsprechende Projekte umgesetzt.

Ein weiteres gutes Argument für Stahlhallen ist die kurze Projekt- und Lieferzeit mit rasch möglichem Baubeginn. Während (Stahl-)Betongebäude frostfrei zu errichten sind, ist der Aufbau einer Stahlkonstruktion wetter- und saisonunabhängig. So benötigte Atlas Ward nur vier Monate Bauzeit für eine Stahlhalle mit rund 4.400 Quadratmetern (qm) Grundfläche. Das Briefverteilerzentrum ist Teil eines Logistik- und Servicecenters im Raum Frankfurt am Main und lässt sich in vier Bereiche zur komplett getrennten Nutzung unterteilen. Als Andock- Stationen für Fahrzeuge stehen vier Torrahmen zur Verfügung. Auf einem Etagenabschnitt im Obergeschoss befinden sich auch Verwaltungsräumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von zusätzlich 1.100 qm.

Den Umzug eines führenden Fachgroßhandels für Haustechnik in Nordrhein-Westfalen meisterte Atlas Ward innerhalb von sechs Monaten. Dies betraf die Planung und Errichtung mehrerer Hallen, von denen die größte eine Fläche von rund 18.000 qm umfasst und mit insgesamt 44 Torrahmen als Andock-Stationen für Lkw's ausgestattet ist. Rolf Schönenberg: „Wir lieferten bereits Logistikhallen mit bis zu 40.000 qm Fläche sowie über 25 Metern Höhe und realisierten Projektzeiten von drei Monaten – von der Auftragserteilung bis zur fertig errichteten Halle.“

Dieser Artikel ist in folgenden Fachzeitschriften erschienen:

  • Allgemeine Bauzeitung Nr. 18 - 4. Mai 2012
  • BauMagazin Juni 2012
  • Bauingenieur Juni 2012
  • Logistik für Unternehmen 7/8-2012
  • Stahlbau Ausgabe 8 August 2012

Über Atlas Ward:

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Auf Kundenwunsch wird die Halle von der Firmenschwester Atlas Bausysteme auch montiert. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International mit weltweiten Aktivitäten auch in China, Großbritannien, Indien, Polen und der Ukraine.

 

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