Win-win-Konzept für Bauunternehmer

Stahlhallenbauer Atlas Ward bündelt Kompetenzen mit seinem Partnerprogramm / Nutzen auch für Bauherrn

Hünxe-Drevenack, 05.09.14 – Sechs Monate nach der Auftragsvergabe war es bereits fertiggestellt: das neue Logistikzentrum eines führenden Fachgroßhandels für Haustechnik in Nordrhein-Westfalen. Für den Baukomplex aus einer großen Logistikhalle (Grundfläche 18.000 Quadratmeter) samt Auslieferungsanbauten und weiteren Gebäuden lieferte Atlas Ward, einer der weltweit führenden Stahlhallenhersteller, Wände und Dächer mit 12.000 Quadratmetern Fläche direkt auf den Bauplatz. Schlüsselfertig errichtet hat die Gebäude jedoch das traditionsreiche Bauunternehmen Heinrich Walter Bau GmbH aus Borken, das dem französischen Baukonzern Eiffage S.A. angehört. „Wir wollten ein geschäftliches Standbein im Industrie- und Gewerbebau aufbauen, fanden das passende Kooperationskonzept bei Atlas Ward und sind seit 1997 Atlas-Partner. Der Erfolg beruht auf dem reibungslosen Zusammenspiel des Partnerkonzepts und Stahlbausystems von Atlas Ward mit unseren eigenen Kompetenzen als Generalunternehmer“, erläutert Dipl-Ing. Dany Brodhag von Heinrich Walter Bau.

Bei dieser vertraglich fixierten Partnerschaft übernimmt Atlas Ward die Vorfertigung und Lieferung des kompletten „Stahlpakets“ mit allen Bauteilen für Hallen-, Dach- und Wandsysteme etwa in Produktion, Gewerbe, Handel oder Sport. Die Erstellung der Gesamtbaumaßnahme führen vor Ort ansässige Fachunternehmen als Partner mit Projektverantwortung durch. „Wir selbst sind nicht direkt am Markt und Endkunden tätig, sondern verfolgen konsequent die Strategie des indirekten Vertriebs“, betont Rolf Schönenberg, Geschäftsführer von Atlas Ward in Hünxe-Drevenack. Das Unternehmen bietet dieses seit Mitte 1980 bewährte Konzept Bauunternehmen unterschiedlichster Größenordnung bundesweit an. Pro Jahr entstehen nach diesem Strickmuster derzeit rund 120 bis 150 Stahlhallen. Circa 50 Partnerfirmen profitieren heute in Deutschland von dem gewachsenen Know-how und der Bündelung von Kompetenzen.

Die Firmen unterstützt Atlas Ward mit professionellem Training im Atlas-Hallenbausystem sowie in Marketing, Konzeption, Entwicklung und Kalkulation von Hallenbau-Projekten. Die technische und wirtschaftliche Planung eines konkreten Vorhabens wird gemeinsam erarbeitet. Atlas Ward übernimmt dabei die gesamte Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen. Atlas-Fachleute geben zudem Hilfestellung in Fragen der Konstruktion und Umsetzung der Maßnahmen auf der Baustelle. Damit ist sichergestellt, dass auch Architekt und Bauherr in allen Belangen kompetente Antworten erhalten. „Wir stellen unseren Partnern dabei weder Know-how-Transfer noch Trainings in Rechnung“, so Rolf Schönenberg.

Ein Bauunternehmer erhält damit alles aus einer kompetenten Hand und erspart sich Kosten wie auch Risiken. Denn Atlas Ward kann ein komplettes Leistungspaket aufgrund seiner Erfahrung pünktlich und „just in time“ für die Errichtung der Halle auf die Baustelle liefern. Dies sorgt für kurze Bauzeiten und Einhaltung vorgegebener Fristen. Auch das spezielle Atlas-Hallenbausystem bringt Vorteile mit, die dem Bauherrn nützen: individueller Zuschnitt auf Nutzungskonzepte auch für ausgefallene Wünsche, optimierter Materialeinsatz zugunsten niedriger Herstellungs-, Transport- und Montagekosten, Nutzung erleichternder Planungs-, Konstruktions- und Kalkulations-Software. Dies begünstigt eine ökonomische Projektkalkulation und -abwicklung ebenso wie die Geschäftschancen. „Den Auftrag für die eingangs erwähnte Logistikhalle erhielten wir vor allem durch die Erarbeitung deutlich wirtschaftlicherer Alternativangebote als vorgegeben“, so Dany Brodhag. Heinrich Walter Bau beschäftigt heute eine eigene Abteilung für den Gewerbebau mit mehreren Mitarbeitern, die eng mit Atlas Ward kooperieren.

 

Stahlhallen wie diese 4.400 Quadratmeter große Logistikhalle für ein Logistik- und Servicecenter im Raum Frankfurt/Main lassen sich mit stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern herstellen. Für die Errichtung kooperiert Atlas Ward stets mit Partnerunternehmen.

Dieser Artikel ist in folgender Fachzeitschrift erschienen:

  • Allgemeine Bauzeitung Nr. 37 - 12. September 2014

Über Atlas Ward:

Die Atlas Ward GmbH mit Sitz in Hünxe-Drevenack hat sich auf die Konzeption und Produktion von Stahlhallen spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als innovativer Partner bei der Realisierung von Hallen für Produktion, Gewerbe, Handel und Sport. Jedes Projekt wird dabei individuell auf das Nutzungskonzept des Bauherren zugeschnitten. Um schlüsselfertige Bauvorhaben zu realisieren, setzt Atlas Ward auf die Kompetenzen einer Vielzahl von langjährig bewährten Partnerunternehmen aus dem regionalen Baugewerbe. Zur Erweiterung dieses Vertragspartnernetzes sucht der Stahlhallenspezialist europaweit weitere Partner für die Projektumsetzung. Neben der gesamten Ingenieurleistung mit Tragwerksplanung, statischen Berechnungen, Zeichnungen und Montageplänen liefert das Unternehmen das komplette „Stahlhallenpaket“ inklusive Rahmenkonstruktionen aus Vollwandprofilen, Pfetten und Wandriegeln sowie Dach- und Wandsystemen auf die Baustelle. Atlas Ward hat sich vor allem durch einen optimierten Materialeinsatz im Stahlhallenbau einen Namen gemacht. Alle Bauteile des Rahmengerüsts werden gezielt auf den erforderlichen Materialbedarf hin individuell hergestellt. Hallen mit großen und stützenfreien Spannweiten von bis zu 100 Metern können so wirtschaftlich mit geschweißten Vollwandprofilen erstellt werden. Die Atlas Ward GmbH ist eines der Standbeine der Atlas Ward International Ltd. mit weiteren Niederlassungen etwa in China, Polen und der Ukraine.

 

Logo: Apollo-Hallen